Tiresias-Preis

Das Sexual and Gender Diversity Studies Committee (S&GDSco) vergibt diese Auszeichnung auf dem IPA-Kongress, um die Beteiligung der Mitglieder an der Schaffung von Wissen sowie den Wissenstransfer und -austausch an der Schnittstelle von Psychoanalyse und sexueller und geschlechtsspezifischer Vielfalt zu fördern.


2021 Gewinner

2021 überreichte die S&GDSco die Auszeichnung an Avgi Saketopoulou, Mitglied der American Psychoanalytic Association und Anna Pellegrini, einem Mitglied des IPTAR-Instituts, für ihre Arbeit Ein weiblicher Junge: normative Investitionen und reparative Fantasie an den Schnittstellen von Geschlecht, Rasse und Religion

Dr.Avgi Saketopoulou ist ein griechischer und griechisch-zypriotischer Psychoanalytiker, der in NYC lebt und arbeitet. Sie bildete aus und unterrichtet jetzt am NYU Postdoctoral Program in Psychotherapy and Psychoanalysis.

Sie ist außerdem Dozentin an mehreren anderen analytischen Instituten, darunter dem William Alanson White Institute und dem New York Psychoanalytic Institute, und ist wissenschaftliche Beraterin für Orlando LGBT+ in Griechenland.

Dr. Saketopoulou ist Mitglied der Redaktion von Psychoanalytic Dialogues, The Psychoanalytic Quarterly und Studies in Gender and Sexuality, und ihre schriftlichen Arbeiten wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Ruth-Stein-Preis, dem Ralph-Roughton-Preis, dem jährlichen JAPA-Aufsatzpreis und den Symonds-Preis.

Sie ist die Empfängerin des Scholarship Award 2022 der Abteilung für Psychoanalyse der American Psychological Association (Abteilung 39). Ihr gerade fertiggestelltes Buchprojekt trägt den vorläufigen Titel Sexualität ohne Zustimmung riskieren: Traumatophilie, Rassisierung und die Anziehungskraft der Überwältigung. Gemeinsam mit Jonathan House leitet sie „Laplanche in the States: the Sexual and the Cultural“, die erste Konferenz in den USA, die der Arbeit von Jean Laplanche gewidmet ist.

Dr. Ann Pellegrini, Ph.D., ist Professorin für Performance Studies & Social and Cultural Analysis an der New York University und Psychoanalytikerin mit eigener Praxis in New York City.
Zu ihren Büchern gehören: Leistungsängste: Inszenierung der Psychoanalyse, Inszenierung des Rennens (Routledge, 1997), Liebe die Sünde: Sexuelle Regulierung und die Grenzen religiöser Toleranz, Co-Autor mit Janet R. Jakobsen (NYU Press, 2003), und „Man sieht es einfach an“ und 20 weitere Mythen über das Leben und die Menschen von LGBT, gemeinsam mit Michael Bronski und Michael Amico verfasst (Beacon Press, 2013). „Man sieht es einfach“ war Finalist für den Lambda Literary Award 2014 für das beste LGBT-Sachbuch.

Sie erhielt 2008 den Constance Rourke Essay Prize der American Studies Association und war 2007 Freud-Fulbright Visiting Scholar in Psychoanalysis am Freud Museum Wien und der Universität Wien. Dr. Pellegrini ist Gründungsmitherausgeber der Buchreihe Sexual Cultures bei NYU Press und stellt derzeit ein neues Buch über queere Strukturen religiöser Gefühle fertig.

 

Lobende Erwähnung

Der S&GDSco überreichte auch eine lobende Erwähnung an Paige Süß, ein Nichtmitglied aus den Vereinigten Staaten für ihren Artikel Mask Up: Identifying Anger in Gender Formations und an Sien Rivera, ein Nichtmitglied für ihren Artikel From Battleground to Playground: A Winnicottian Reading of the Video Game Avatar as Transitional Phenomenon for the Queer, Transgender- und/oder nicht geschlechtskonformer Patient

Dr.Avgi Saketopoulou

Amerikanische Psychoanalytische Vereinigung

Dr. Avgi Saketopoulou ist ein griechischer und griechisch-zypriotischer Psychoanalytiker, der in NYC lebt und arbeitet. Sie bildete aus und unterrichtet jetzt am NYU Postdoctoral Program in Psychotherapy and Psychoanalysis

Dr. Ann Pellegrini

IPTAR-Institut

Dr. Ann Pellegrini, Ph.D., ist Professorin für Performance Studies & Sozial- und Kulturanalyse an der New York University und Psychoanalytikerin mit eigener Praxis in New York City