Psychoanalyse im Zeitalter der Neurowissenschaften


Im gegenwärtigen goldenen Zeitalter der Neurowissenschaften dreht sich ein zunehmendes Interesse um die Psychoanalyse. Nach einer langen Zeit, in der die Wissenschaft nur durch die Möglichkeit, objektive Daten zu liefern, als zuverlässig angesehen wurde, wurde die Perspektive der Subjektivität heute an vielen Fronten wieder geöffnet. Dies hat ein neues Interesse an der psychoanalytischen Theoretisierung hervorgerufen. Die Psychoanalyse beruhte auf subjektiven Erfahrungen; Die Innenwelt war Gegenstand von Untersuchungen von Sigmund Freud. Seitdem untermauert ein neues Mind / Brain-Modell im Zuge der Entwicklung verschiedener theoretischer und klinischer Perspektiven eine neue Erkenntnistheorie und neue Behandlungsformen. 

Seit dem Aufkommen des Neuroimaging war es möglich, das Gehirn in vivo zu untersuchen und höhere mentale Funktionen objektiv zu untersuchen, wobei zwei Forschungsbereiche - nur scheinbar so weit entfernt - wie Psychologie und Neurologie in Beziehung gesetzt wurden.

Zwei kritische Hauptfragen waren in den letzten Jahren die Quelle von Interesse und Kontroversen.

Sind neurowissenschaftliche Befunde für die Psychoanalyse nützlich?

Wie kann die Psychoanalyse zum Verständnis und zur weiteren Untersuchung neurowissenschaftlicher Befunde beitragen?

Die Sektion ist in 4 Teile gegliedert: 

Neurowissenschaften auf den Punkt gebracht
Wer ist wer
Bücher & Veranstaltungen
Im Fokus

Psychoanalyse & Neurowissenschaften sind in beiden Bereichen und ihren sich gegenseitig ergänzenden Beziehungen ein offenes Fenster und offen für Beiträge. Schreiben Sie an claudiaspadazzi@gmail.com und r.spagnolo@libero.it

Claudia Spadazzi und Rosa Spagnolo
Hrsg. Von Anna Christopoulos

Bildnachweis: DiscoverMagazine.com

Im Fokus...

Daniel Helderman reflektiert in seinem Artikel: Die Verkörperung des abstrakten Denkens. Wenn sich psychoanalytische und neurowissenschaftliche Perspektiven auf Subjektivität treffen

Neurowissenschaften auf den Punkt gebracht

Bildnachweis: Alastair Grant